Die vulkanische Insel bietet eine große Vielfalt von Landschaften, darunter die ländlicheren Ebenen in ihrem Zentrum. Sie bergen Primärwälder, Wasserfälle und versteckte Pfade, die zum Wandern einladen.
 

Die Hochebenen

Ein Berg, der auf den Ozean aufgesetzt scheint - das ist das Bild, das man sich von La Réunion macht. Und dennoch birgt sie nicht nur zerklüftete Berge und Strände an türkisblauem Wasser! In den höher gelegenen Gebieten liegen sanfte Ebenen, die von der einzigen durchgehende Straße der Insel genutzt werden, um sich ihren Weg zu bahnen. Sie verbindet Saint-Benoît im Osten mit Le Tampon im Westen, über die Hochebenen La Plaine des Palmistes und La Plaine des Cafres. Die erste ist ein grünes Plateau mit friedlichen Weidegründen, abrupten Felsformationen und erfrischenden Wasserfällen, sie ist reich an endemischen Pflanzen - eine Einladung zum Wandern, etwa auf einem der zahlreichen Waldpfade des Forêt de Bébour-Bélouve, oder zur "Cascade Biberon", die sich aus 240 Metern Höhe in ein von üppiger Vegetation umgebenes kleines Becken stürzt.

Die botanischen Lehrpfade von La Petite Plaine und des Piton des Songes führen zur Entdeckung von Bäumen mit seltsamen Namen. Die Natur versetzt immer wieder in Erstaunen, aber auch die kreolische Architektur ist bemerkenswert.  Die Domaine des Tourelles, der Förderung des regionalen Kunsthandwerks gewidmet,  ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Kreolische Häuser und Gärten können bei einem Rundgang in der nahen Umgebung besichtigt werden.

Die Plaine-des-Palmistes für ihre Ruhe und Frische bekannt, für ihre  Guavenbäume und ihre Wanderwege - ein Ort, an dem es sich gut leben lässt, und an dem man gern für ein Wochenende den Alltag hinter sich läßt.

Hochebenen "mit einer gewissen Würze"

Auch die Plaine des Cafres bietet bestellte Felder, authentische Landschaften und Gelegenheit zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten: Wanderungen (zum Piton des Neiges zum Beispiel), Ausritten, Mountainbiking… Das Hochplateau wird von der "route forestière" durchquert, die über Bourg Murat und das Vulkanmuseum Cité du Volcan zum Vulkan Piton de la Fournaise führt.
 
Andere hoch gelegene Ebenen setzen Akzente im Herzen von La Réunion: die Ebenen von Affouches, des Chicots, des Lianes, des Fougères… Die Plaine des Grègues im Süden ist niedriger gelegen und beheimatet den Anbau von lokalem Safran oder Kurkuma, der für die reunionesische Küche emblematisch ist. Er hat sogar ein eigenes "Haus", das "Maison" in Saint-Joseph, die die Verarbeitung von der Wurzel bis zum Gewürz nachvollzieht.

Ein Besuch, der Ihren Reisebericht würzen wird!