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Mangos, Ananas, Litschis...

Die Aromen der Tropenfrüchte - ein besonderer Genuss am Jahresende



Die Mango

Der Mangobaum wurde im Jahre 1770 von Deguiné de La Bérangerie auf La Réunion eingeführt. Er ist aufgrund seiner Früchte und des Schattens, den er spendet, sowohl in der reunionesischen Kultur als auch in den kreolischen Gärten präsent. Er ist zweifellos der am weitesten verbreitete Obstbaum auf La Réunion.

Es gibt viele verschiedene Mango-Sorten, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften aufweisen: 

Die „wilde Mango“ wächst an Bäumen aus Samen, die zumeist außerhalb der Obstplantagen wachsen. Sie ist klein, ihr Fruchtfleisch ist säuerlich und ziemlich faserig. Man verzehrt sie vor ihrer Reife, kleingeschnitten und gewürzt im Rougail (scharfe Sauce aus dem Indischen Ozean).

Die „Mangue carotte“ („Karottenmango“) hat eine etwas längliche Form, ist asymmetrisch und leicht abgeflacht. Sie wird grün sehr geschätzt, im Rougail oder kleingeschnitten mit Salz und Piment. Trotz ihres recht faserigen Fruchtfleischs rund um den Kern wird die Karottenmango auch reif verzehrt.

Die „Mangue greffe“ (durch Pfropfen veredelte Mango) ist die beliebteste Mango der Reunionesen, sie wird durch Aufpfropfen gewonnen. Dabei wird ein angespitzter Zweig in den ab- und eingeschnittenen Stamm einer Jungpflanze gesteckt. Die Frucht ist kugelförmig und besitzt ein aromatisches, zartes Fruchtfleisch mit sehr kurzen Fasern. Der Name „greffe“ gilt für verschiedene Arten, die man nur schwer auseinanderhalten kann. Kenner können diese  jedoch gut unterschieden: José-Mango, Auguste-Mango, Emile-Mango, Lucie-Mango. 

Die „amerikanische Mango“, die erst vor kurzem eingeführt wurde, gehört zu den größten Früchten. 

Die Vorteile der Mango: Sie ist eine ausgezeichnete Vitamin A- und C-Quelle und besitzt viel Kalium und Kupfer. Sie ist wirksam gegen Darmträgheit, lindert Halsschmerzen und Infektionen des Zahnfleischs und des Mundes. 

 

Die Ananas

Die Ananas Victoria aus La Réunion, DIE Frucht der Insel, erhielt 2005 das Gütezeichen Label Rouge, was sie zu einer der besten Ananas-Sorten Frankreichs macht. Diese köstliche gelbe Frucht besitzt ein tropisches Aroma sowie zartes, köstliches Fruchtfleisch. Sie kann als Dessert genossen werden (Sorbets, Kuchen, Obstsalat uvm.); in Caris, dem reunionesischen Ragout, mit Fleisch oder Fisch; in Samosas; in Punsch usw. 

Das Wort Ananas leitet sich aus dem Wort „nana“ ab, was in der gesprochenen Sprache der Guarani-Indianer, der Ureinwohner Paraguays, soviel bedeutet wie „aromatisch“. Die Spanier nannten diese Frucht „Pina“, denn sie erinnert an einen Tannenzapfen. Die englische Sprache hat diese Referenz beibehalten und nennt die Frucht „Pineapple“. 

 

Die Kräfte der Ananas: 

- Verbesserung der Blutzirkulation

- Reguliert den Darm, da das Fruchtfleisch reich an Zellulose ist. 

- Verdauungssystem: Proteolytische Enzyme wie Bromelain, die in der Ananas enthalten sind, verdauen Eiweiße. Sie tragen ausgezeichnet zur Aufspaltung der Eiweißproteine aus Fleisch und der Stärke aus stärkehaltigen Beilagen bei, deren Gärung Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl, Magendruck usw. auslöst. 

- Entzündungshemmend: Zahlreiche Physiker und Chiropraktiker bestätigen, dass das in der Ananas enthaltene Bromelain ausgezeichnet wirkt, um Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen und durch Sport verursachte Gewebeentzündungen zu lindern.

 

Die Litschi

Die Litschis von La Réunion erhielten im Dezember 2012 das Gütezeichen Label Rouge, was die hohe Qualität der reunionesischen Erzeugung beweist: saftige, aromatische und süße Litschis. Der Litschibaum ist ein bis zu 20 Meter hoher, majestätischer Baum mit einer ausladenden und meist runden Baumkrone. Er wird in China seit über 4.000 Jahren kultiviert. Auf La Réunion wurde er 1764 von Joseph François Charpentier de Cossigny de Palma eingeführt, und auf der Insel nennt man ihn „le letchi“.

Auf La Réunion nehmen Litschi-Plantagen eine Fläche von etwa 500 Hektar ein, für eine Ernte von 8.000 Tonnen. Die Blüten der Litschibäume werden von Bienen bestäubt. Die Frucht wird im Dezember reif, und als beliebter Leckerbissen der Reunionesen zieren Litschis die Weihnachts- und Neujahrstafeln auf La Réunion.