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Vulkaninsel im Indischen Ozean

Die Insel La Réunion, zwischen Madagaskar und Mauritius im Indischen Ozean gelegen, ist eine der jüngsten Inseln der Erde. Sie ist vor weniger als 3 Millionen Jahren im Indischen Ozean entstanden und verfügt über eine bergige Landschaft und ein sehr stark ausgeprägtes Relief, welches von einem aktiven Vulkanismus bestimmt ist. Sie unterscheidet sich daher stark von ihren Nachbarinseln im Indischen Ozean, bietet aber gerade deshalb eine sehr reizvolle Landschaft und Naturwelt.
 


 

2.500 km² im Indischen Ozean: ein Juwel der Natur

Wasser, Wind und Bewegungen in der Erdkruste haben eindrucksvolle Landschaften geschaffen: die drei Talkessel Cilaos, Mafate und Salazie, tiefe Einschnitte die durch große Bäche in die Seiten des Schildvulkans gewaschen wurden, Hochplateaus die mit Bergspitzen bespickt sind, karge Sandebenen und üppige Regenwälder.

Diese schroffe Berglandschaft auf kleinster Fläche gibt der Trauminsel eine eindrucksvolle geographische Identität. Ein Flug mit dem Helikopter oder dem Ultraleichtflugzeug (ULM) bietet einen Rundumblick aus Vogelperspektive.
 

Der Piton des Neiges ist mit 3.071 Metern der höchste Gipfel der Insel. Seit seinen letzten Ausbrüchen vor 16.000 Jahren ist er erloschen. Er kann von Salazie, von Cilaos oder von La Plaine des Cafres bestiegen werden. Die Besteigung erfolgt meist in zwei Etappen mit einer Übernachtung in der Berghütte "Caverne Dufour" am Piton des Neiges. Beim Sonnenaufgang, vom Dach der Insel, bieten sich dem Wanderer unvergessliche Ausblicke. Eine Übernachtung in der Berghütte "Caverne Dufour" sollte rechtzeitig reserviert werden (Reservierungszentrale der Insel La Réunion; resa@reunion.fr; Anfragen gerne in deutscher Sprache).
 

Der "Hotspot"

Der jüngere Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 Meter) hat sich vor 300.000 Jahren gebildet. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und dennoch als effusiver Vulkan völlig ungefährlich. Man kann im Durchschnitt zweimal pro Jahr seine spektakulären Ausbrüche bewundern, mit in den Himmel spritzendem Lavafeuerwerk, brennenden Lavaströmen die am Berg herunterfliessen und denen man sich ohne Risiko nähern kann, solange man die Sicherheitsanweisungen respektiert.
 

Manchmal erreicht die Lava das Meer und verändert unter immensen Dampfwolken die Küstenlandschaft. Die Messinstrumente des vulkanologischen Observatoriums überwachen jede seismische Aktivität und kündigen bevorstehende Ausbrüche an. Der letzte Ausbruch des Piton de la Fournaise fand im Juni 2014 statt.
 

Über La Plaine des Cafres erreicht man mit dem Auto über die sogenannte "Route du Volcan" den Pas de Bellecombe, einen Aussichtspunkt auf den Vulkan und seine Umgebung. Um bei Sonnenaufgang vor Ort zu sein, bietet sich eine Übernachtung in der "Gite du Volcan" an. Für eine Wanderung zum Hauptkrater des Piton de la Fournaise sollten geübte Wanderer eine Dauer von 4-5 Stunden einplanen. Ein frühzeitiger Aufbruch im Morgengrauen sowie eine entsprechende Wanderausrüstung werden empfohlen.
 

Im Südosten des Piton de la Fournaise passiert die Nationalstraße atemberaubende Lavafelder. Die unterschiedlich stark ausgeprägte Vegetation lässt auf das Alter der Lavaströme schließen. Mit etwas Glück sind am Lavastrom von 2007 bei feuchtem Wetter Dampfschwaden zu erkennen, die aus dem immernoch heißen Erdinneren aufsteigen.
 

Mikroklima

Das feuchttropische Klima und das schwindelerregende Relief tragen dazu bei, dass auf La Réunion eine Vielzahl verschiedener Ökosysteme mit einer endemischen Fauna und Flora vorherrscht.
 

Die Insel La Réunion bietet die landschaftliche Vielfalt eines ganzen Kontinentes: Savannen treffen im Westen auf den Indischen Ozean, tropische Regenwälder in den Hochebenen, steile Berghänge, Wasserfälle die von den Bergwänden herabstürzen sowie atemberaubende Vulkanlandschaften.

 

Entlang der Küste haben sich quirlige Städte gebildet, die von Einwanderern aus Frankreich, Indien, Madagaskar und China geprägt wurden. Das Inselinnere jedoch ist noch heute naturbelassen, grün und wild, mit kleinen Dörfern und einer ganz besonderen Atmosphäre.
 

Am 2. August 2010 hat die UNESCO den Nationalpark der Insel La Réunion mit seinen Vulkanlandschaften, Talkessel und Hochebenen zum Schutzgebiet ausgewiesen und als Weltnaturerbe klassifiziert - zum Stolz der Réunionnais.

 

 

Trauminsel mit 210 Kilometer Küste

Die Küstenlandschaft ist wie auch das Inselinnere äußerst vielfältig und von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Im Westen der Insel südlich von Saint-Gilles-les-Bains finden Urlauber eine Lagune an einem Korallenriff vor, ideal zum Schnorcheln und Baden. Im Süden wird die Küste wilder mit einzelnen Buchten wie jene von Grand'Anse oder Manapany sowie mit Steilküsten wie am Cap Méchant. Vom Westen bis in den Süden der Insel erstrecken sich auf 35 km meist weiße aber auch vereinzelt schwarze Sandstrände wie z. B. in Etang-Salé-les-Bains.
 

Die fisch- und korallenreichen Lagunen der Insel La Réunion stehen seit 2007 als "Réserve Marine" (dt. Unterwasserschutzgebiet) unter Naturschutz.
 

Weitere Informationen:

Hotels und sonstige Unterkünfte (in deutscher Sprache)

Die Webseite des Piton de la Fournaise (in deutscher Sprache)

Das vulkanologische Observatorium des Piton de la Fournaise (in englischer Sprache)

Die Webseite der Nationalparkverwaltung der Insel La Réunion (in französischer Sprache)

Die offizielle Webseite des nationales Forstamtes/Office National des Fôrets (in französischer Sprache)