Die Vulkanausbrüche

Der Vulkan und sein eindrucksvolles Schauspiel
Vulkanausbruch - Serge Gélabert
vulkan

Die Ausbrüche eines der aktivsten Vulkane der Erde bieten ein faszinierendes Schauspiel der Naturgewalten.

Der erste Vulkanausbruch 2020

Der Vulkan Piton de la Fournaise ist am 10. Februar um 10.50 Uhr Ortszeit zum ersten Mal im Jahr 2020 ausgebrochen. Laut dem vulkanologischen Observatorium wurde das Beben an der Flanke auf 2.000 Metern Höhe lokalisiert. Der Ausbruch selbst konnte von der Nationalstraße RN2 (Lavaroute) an der Ostküste der Insel beobachtet werden. Das vulkanische Beben endete am 16. Februar 2020 um 14.12 Uhr Ortszeit.

Der fünfte Vulkanausbruch 2019

Der Vulkan brach am Freitag, den 25. Oktober 2019 um 04.15 Uhr (Ortszeit), zum fünften Mal in diesem Jahr aus. Der Ausbruch endete am 27. Oktober 2019 um 16.30 Uhr (Ortszeit).
 

Der vierte Vulkanausbruch 2019

Der Vulkan brach am Sonntag, den 11. August 2019 um 16.20 Uhr (Ortszeit), zum vierten Mal in diesem Jahr aus. Die eruptive Spalte öffnete sich im Inneren der Caldera Enclos Fouqué, an der Küstenseite des Grandes Pentes im Süden der Insel. Der Ausbruch endete am Donnerstag, den 15. August 2019 um 22 Uhr (Ortszeit).

Der dritte Vulkanausbruch 2019

Der Vulkan brach am Montag, den 29. Juli 2019 um 12 Uhr (Ortszeit), zum dritten Mal in diesem Jahr aus. Dieser Ausbruch dauerte gerade einmal weniger als einen Tag an und endete um 04.30 Uhr morgens, Dienstag den 30. Juli, eine Information, die vom vulkanologischen Observatorium am Piton de la Fournaise bestätigt wurde (OVPF).

Der zweite Vulkanausbruch 2019

Der Vulkan brach am Dienstag, den 11. Juni 2019 um 06.35 Uhr (Ortszeit), aus. Es ist der zweite Ausbruch des Jahres! Ein Naturschauspiel, dem Einwohner und Touristen entgegenfieberten; in dem Wissen, dass es sich um einen der aktivsten Vulkane dieses Planeten handelt. Nach der Registrierung des vulkanologischen Observatoriums wurde die Quelle der eruptiven Bewegungen in Gipfelhöhe lokalisiert. Der Ausbruch war von der Route Nationale 2 (Straße, die die Ostküste entlangläuft) bei guten Wetterbedingungen sichtbar.
Der Präfekt beschloss das Inkrafttreten der Alarmstufe 2-2 des Katastrophenschutzplans ORSEC am Dienstag, den 11. Juni 2019 um 7 Uhr.

Der erste Vulkanausbruch 2019

Der Vulkan Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Welt, brach am 18. Februar 2019 um 9.48 Uhr zum ersten Mal im Jahr 2019 aus. Die Lava schoss rund 12 Stunden lang empor. Etwa 24 Stunden nach Beendigung des ersten Ausbruchs, erwachte der Piton de la Fournaise erneut. Und voilà, ein weiterer Ausbruch folgte am Dienstag, den 19. Februar gegen Ende des Tages.
Seine Aktivität endete gegen 6.28 Uhr am Sonntag, den 10. März 2019.
Der Präfekt von La Réunion beschloss die Durchführung einer Wachsamkeitsphase gemäß des ORSEC-Plans, geltend ab Sonntag, den 10. März 2019.  

Vulkanausbrüche 2018 

  • Der Piton de la Fournaise brach am 15. September 2018 um 4.25 Uhr morgens aus. Laut des vulkanologischen Observatoriums am Piton de la Fournaise wurde die vulkanische Aktivität rund um die Caldera Enclos Fouqué eingegrenzt. Dort, wo die eruptiven Risse sich über der südlichen Flanke des Vulkans im Gebiet des Kraters Rivals öffneten. Die Eruption konnte von dem Weg, der am Piton de Bois Vert entlangführt, beobachtet werden (Piton de Bert). Der Ausbruch endete am 1. November 2018.
  • Der Piton de la Fournaise brach am 13. Juli 2018 um 4.30 Uhr morgens aus. Die Lavafontäne war vom Pas de Bellecombe aus zu sehen. Sie endete am selben Tag gegen 22 Uhr (Ortszeit). Am 14. August 2018 ordnete der Präfekt ein Zugangsverbot für die Öffentlichkeit im Bereich der Caldera des Piton de la Fournaise an.
  • Am 27. April 2018 um 23.50 Uhr brach der Piton de la Fournaise an der südlichen Flanke in Nähe des Hauptkraters aus und endete am Freitag, den 1. Juni 2018.
  • Der Piton de la Fournaise brach am Dienstag, den 03. April 2018 um 11 Uhr aus. Die eruptive Aktivität endete am Mittwoch, den 04. April 2018 um 04.00 Uhr (Ortszeit).
Der Präfekt rief an diesem Tag die Alarmstufe 2-2 des ORSEC-Plans aus: andauernder Ausbruch in der Caldera. Die vulkanische Aktivität, die keinerlei Auswirkung auf das dortige Leben hat, bot seinen Zuschauern ein einzigartiges Spektakel und konnte  in absoluter Sicherheit vom Rand der Caldera aus beobachtet werden.

Vulkanausbrüche 2017

Der Vulkan Piton de la Fournaise, einer der aktivsten Vulkane der Welt, in seiner ganzen Pracht:
  • Am Freitag, den 14. Juli um 00.50 Uhr. Nach einer kurzen Eruption am 17. Mai, brach der Vulkan das dritte Mal in diesem Jahr aus. Der Präfekt ordnete die Alarmstufe 2-2 des Katastrophenschutzplans ORSEC an: andauernde Eruption. Dieser Ausbruch hielt bis zum 28. August 2017 um 3.00 Uhr an. Der vulkanische Kegel, der sich in der Caldera des Piton de la Fournaise bildete wurde vom vulkanologischen Observatorium auf den Namen „Piton Delmond“ getauft.
  • Dienstag, der 31. Januar um 19.40 Uhr (15h40 GMT). Nach Registrierung vom vulkanologischen Observatorium wurde die Eruption an der südöstlichen Flanke des Endkegels lokalisiert, im Gebiet Château Fort.
Die Öffentlichkeit kam in Genuss dieses Naturschauspiels, der Ausbruch war vom Piton de Bert aus zu sehen, zu Fuß vom Parkplatz Foc Foc aus.
Der Zugang zur Caldera Enclos Fouqué war untersagt, ebenso wie das Landen von Helikoptern. Der Ausbruch fand in der Haupt-Caldera des Vulkans statt, in einem komplett unbewohnten Gebiet im Südosten der Insel und stellte keinerlei Gefahr für die Bevölkerung dar.

Vulkanausbrüche 2016

  • Der zweite Vulkanausbruch im Jahr 2016 begann am Sonntag, dem 11. September um 8.41 Uhr und endete am Sonntag, dem 18. September um 4.18 Uhr. Dieser Ausbruch, der vom Aussichtspunkt  Pas de Bellecombe beobachtet werden konnte, war besonders spektakulär und wird den zahlreichen Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben
  • Am Donnerstag, dem  26. Mai 2016, brach der Vulkan um 8.05 Uhr erstmals im Jahr 2016 aus.  Der Ausbruch erfolgte im Enclos nahe des Piton de Bert.

Vulkanausbrüche 2015

Der Piton de la Fournaise, der seinen Namen alle Ehre macht (übersetzt: loderndes Feuer), war das gesamte Jahr 2015 hindurch sehr aktiv. Wenn Sie also den beeindruckenden Herrscher der Insel besuchen, vergessen Sie nicht Ihren Fotoapparat, um die besonders erinnerungswürdigen Momente Ihres Ausflugs immer wieder nacherleben zu können. Emotionen sind hier garantiert!

Rückkehr zur Wachsamkeit

Die Daten, die vom vulkanologischen Observatorium des Piton de la Fournaise (OVPF) gemessen wurden, ließen Mitte November einen erneuten Druckaufbau in seinem Innern schließen, verbunden mit Gipfel- und Tiefenerschütterungen seit Ende der Effusionsphase. Ein Ausbruch in den darauffolgenden Tagen oder Wochen konnte nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang beschloss der Präfekt, ab dem 17. November 2015 um 12 Uhr in die Wachsamkeitsphase des ORSEC*-Plans (Katastrophenschutzplan) einzutreten.

Der schlummernde Piton de la Fournaise

"Das Observatorium des Vulkans Piton de la Fournaise registriert seit Samstag, dem 31. Oktober 2015, das Ende der dritten Effusionsphase, die am 30. Oktober begann und zum Eintritt in die Alarmstufe  2-2 des ORSEC-Plans geführt hatte" gab die Präfektur bekannt. Unter den gegebenen Bedingungen beschloss der Präfekt, ab Dienstag, dem 3. November 2015 zur Schutzphase überzugehen.

Erneute Aktivität des Piton de la Fournaise am 30. Oktober 2015

Nachdem das vulkanologische Observatorium am Piton de la Fournaise eine Zunahme der seismischen Vorgänge registriert hatte, trat der Vulkan nun in die Effusionsphase ein.
Seit 4 Uhr morgens hatte sich die Aktivität noch intensiviert und war nun mit der am Samstag, dem 31. Oktober, vergleichbar. Die Tätigkeit konzentrierte sich auf den Krater, der sich bei dem am 24. August begonnenen Ausbruch im Gebiet um den Krater Rivals gebildet hatte und konnte daher vom Piton de Bert aus beobachtet werden. 
Der Präfekt von La Réunion hatte um 7.30 Uhr die Alarmstufe 2-2 des Katastrophenschutzplans "ORSEC* Volcan": gegenwärtiger Ausbruch angeordnet.

Diese vulkanische Tätigkeit bleibt ohne Einwirken auf das Leben der Anwohner. Sie bietet aber den Besuchern, die es von einer sicheren Stelle am Rand des Enclos aus beobachten können, ein einmaliges Schauspiel.

Der Piton de la Fournaise feiert sein Comeback

Am Montag, dem 24. August 2015 um 18.50 Uhr kam es zum vierten Mal in diesem Jahr nach relativ kurzer seismischer "Krise" zu einem Ausbruch des Piton de la Fournaise. Er sorgte für ein Schauspiel, das von überall her bewundert werden konnte: Der Ausbruch fand am Nord-Nordost-Ende des Kraters Bory statt und konnte sowohl vom Piton der Bert als auch vom Pas de Bellecombe aus bestaunt werden.

Aller guten Dinge sind drei!

Der Piton de la Fournaise brach am Freitag, dem 31. Juli 2015 um 9.55 Uhr aus und bot den Besucher der Insel La Réunion damit ein fantastisches Schauspiel. Dem vulkanologischen Observatorium nach ereignete sich der Ausbruch im Nordosten des Kraters Dolomieu, auf der Höhe des Kraters Faujas. Um einen besseren Blick auf das grandiose Naturschauspiel und die Auswürfe von grauer, roter und orangefarbener Lava zu bekommen, konnte man vom Pas de Bellecombe in Richtung Piton Partage gehen (etwa eine halbe Stunde Fußmarsch).

Der erste Ausbruch im Jahr 2015

2015  hatte der erste Ausbruch am 4. Februar begonnen und am 16. Februar geendet; der zweite begann am 17. Mai und dauerte bis zum 31. Mai. Nach einer dreitägigen "Vorstellung" ab dem 31. Juli endete der dritte Ausbruch am Sonntag, dem 2. August 2015 um 11.15 Uhr.

Ausbruch des Piton de la Fournaise am 21. Juni 2014

Der Piton de la Fournaise hat einen Sinn für Timing…  Der berühmte Vulkan auf der Insel La Réunion - die wichtigste Sehenswürdigkeit der Insel im von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärten Gebiet gelegen, ist am 21. Juni 2014 nach vierjährigem Schlaf mitten in der Nacht erwacht. Ein besseres Feuerwerk zum Fest der Musik kann man sich nicht wünschen! Ein magischer Augenblick. Der gigantische Feuerspeier wäre fast auch noch zu einem weiteren Ereignis punktgenau gewesen: die Eröffnung des Vulkanmuseums Cité du Volcan am 5. August. Nun hat er sein Lockangebot gemacht und seine Show als Vorpremiere präsentiert, damit die Neugierigen dann dem ihm neugewidmeten Museum einen Besuch abstatten.

Die Show im Juni ging von seiner östlichen Flanke, innerhalb des Enclos Fouqué, aus, der riesigen Caldera in Hufeisenform, 9 Kilometer breit und 13 Kilometer lang. Alle markierten Wander- und Lehrpfade, die zum oberen Teil der Caldera führen, mussten geschlossen werden. Das gehört zu den Standard-Sicherheitsvorkehrungen, die den Besuchern am Anfang eines Ausbruchs den Zugang verbieten, bis die Aktivität sich stabilisiert hat. Aber die Lavaströme sind bei einem Überflug mit dem Hubschrauber oder dem Ultraleichtflugzeug sehr gut zu sehen und können überdies von der Küste, vom Grand Brûlé und von Bois Vert aus, gut beobachtet werden. In jedem Fall ist es ein unvergessliches Erlebnis.

Streng überwachte Ausbrüche

Die seismischen Phänomene werden von Wissenschaftlern und vom vulkanologischen Observatorium überwacht und studiert - kontinuierlich werden Messungen ausgeführt, die es möglich machen, Ausbrüche schon Wochen im voraus vorherzusehen. Wenn nötig, kann ein Soforthilfeplan für Wanderer und Bewohner der Dörfer am Fuß des Piton im Südosten von La Réunion in Kraft gesetzt werden. Die letzten Male, die zu schwereren Schäden führten, liegen dreißig Jahre zurück. 1977 hatte der Lavastrom Piton Sainte-Rose zerstört, machte aber wundersamerweise vor der Schwelle der Kirche Halt. Im April 2007 stieß ein gewaltiger Ausbruch mehr als 120 Millionen Kubikmeter glühende, geschmolzene Felsenmasse aus. Lavaströme zerstörten die  Route Nationale 2, die an der Küste entlangführt, bei dem Dorf Le Tremblet zwischen Sainte-Rose und Saint-Philippe. Und das ist noch nicht alles... Schwefelemissionen, Ascheregen und Pelé-Haar wurden in der Atmosphäre freigesetzt. Das hat nichts zu tun mit dem berühmten Fußballspieler - Pelé-Haar bezieht sich auf die hawaiianische Göttin des Feuers und der Vulkane; es handelt sich um brüchige, dennoch scharf schneidende Fäden, die entstehen, wenn der Wind die Lavatropfen erfasst und sie in die Länge zieht. Die Konsequenzen des Ausbruchs im Jahr 2007: Die Küstenstraße RN2 musste neu gebaut werden und der Krater Dolomieu, der das Herz des Vulkans darstellt, brach ein und verlor an etwa 300 Meter Höhe, sodass die Morphologie des Piton de la Fournaise völlig umgestaltet wurde.