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Im Herzen des Nationalparks

Mit dem Kajak den Flussarm des L'Etang de Saint-Paul erkunden

https://youtu.be/7ozyGuHbzxs

Treffen Sie Alexandre und Nicolas

Schutz von Naturgebieten sowie von Tier- und Pflanzenarten und des geologischen Erbes, Verwaltung der Gebiete und Sensibilisierung der Öffentlichkeit

  • La Réunion ist Für uns ist sie gemischt
  • Dein perfekter Tag "Nicolas: Für meinen Teil ein Tag zwischen Meer und Vulkan; Alexandre: Ein entspannender Tag in freier Natur."
  • Dein Lieblingsort "Nicolas: Salazie; Alexandre: Aurère"
  • Deine Leidenschaft  "Nicolas: das Segeln; Alexandre: die Musik"
  • Dein Lieblingsgericht  Gebratener Reis und gebratene chinesische Nudeln
  • Dein Lieblingskünstler Ousanoussava / Frédéric Joron

Der See in Paddellänge

 
Wir haben eine verkannte Facette der reunionesischen Natur entdeckt, indem wir auf dem Flussarm des Etang de Saint-Paul paddeln waren. Nur einen Katzensprung von der Stadt entfernt, liegt hier eine Oase der Ruhe, die vor Leben sprudelt!
 
Auf La Réunion ist er ein Ort, dessen Reichtum man nicht erahnt: der Etang de Saint-Paul. Auf der teichabwärtigen Seite wird er breiter, bevor er mit dem Meer in Verbindung tritt und gut sichtbar wird. Aber auf der anderen Seite der Nationalstraße liegen seine Arme in der Vegetation verborgen: diese geschützte Welt wollten wir entdecken.
 
Das Gebiet ist als Naturschutzgebiet eingestuft, und man kann es in Begleitung von „éco-gardes“, also Hütern des ökologischen Gebiets, im Kajak erkunden. Wir treffen uns mit Nicolas und Laurent, die uns von der Geschichte dieser Umgebung erzählen, bevor wir in die Kajaks steigen. Der Teich ist nämlich ein labyrinthartiger Wasserlauf, der von zahlreichen Quellen am Fuße der Felsen gespeist wird. An seinen Ufern ließen sich im 17. Jahrhundert die ersten Siedler der Insel nieder.
 
Teichhühner, Reiher und Libellen
Lautlos gleitet unser Kajak jetzt über das glatte Wasser des Teichs. Nicolas ist ein wahres Lexikon über die hiesige Flora und Fauna. Wir sind still: in der Biegung einer Schleife sehen wir ein Teichhuhn. Viele von ihnen leben hier, und sie sind sehr ängstlich. Sobald es unsere Anwesenheit spürt, holt es aus, macht flügelschlagend ein paar Schritte auf dem Wasser und lässt sich zwanzig Meter entfernt und vor unseren Blicken geschützt wieder nieder.
 
Ein Stück weiter bietet uns ein Mangrovereiher – die Einwohner von La Réunion nennen ihn „butor“ – das Schauspiel eines majestätischen Abflugs. Bei der Ankunft des Menschen wurde der Teich von Flamingos bevölkert, und an seinen Ufern lebten riesige Landschildkröten, berichten unsere Führer.
 
 
Pause an der Tour des Roches
Nach einer einstündigen Wasserwanderung wird die Vegetation dichter und der Arm enger. Libellen in spektakulären Farben fliegen an uns vorüber, wir beobachten die sogenannten „endormis“ (Chamäleons), die sich an den Papyrus-Halmen festhalten. An der Tour des Roches, wo Kinder in glasklarem Wasser baden, angelangt, ist es Zeit zum Umkehren, während uns Nicolas und Laurent weiter von ihrer Leidenschaft berichten.
 
Der Teich ist eine wahre Oase der Ruhe, ein Stück unberührte Natur, nur einen Steinwurf von der Stadt entfernt. Seine Erkundung mit dem Kajak verleiht ein echtes Gefühl der Entspannung, aber das Naturschutzgebiet kann auch auf andere Art besucht werden, zu Fuß oder mit dem Fahrrad - mit festem Boden unter den Füßen. Ein Erlebnis, das man sich bei einem Aufenthalt auf La Réunion nicht entgehen lassen sollte!

Ruhe

Das Privileg, in die Natur einzutauchen

Ruhe