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Buntes Mosaik aus natürlichen Räumen

Die tausend Facetten der Natur

Der wilde Süden der Insel La Réunion - Serge Gélabert

Üppige Wälder mit wilden Orchideen, Mondlandschaften und Korallenriffen

Üppige Wälder, in denen wilde Orchideen blühen, Gipfel wie aus einer Mondlandschaft, Korallenriffse… trotz aller menschlichen Aktivitäten bestehen 30 % der reunionesischen Natur heute noch genauso wie zu der Zeit, als die Insel unbewohnt war. Um dieses Erbe zu bewahren, wurden ein Nationalpark und ein Unterwasserschutzgebiet gegründet.

Aus Unterwasser-Vulkanismus entstanden, war La Réunion niemals mit einem Kontinent verbunden. Die Lebensformen entwickelten sich je nach der Höhenlage und dem mehr oder weniger starken Niederschlag  ganz verschieden.  
  • Savanne und Trockenwald: an der Küste im Westen erstrecken sich Grasland und Dornengestrüpp;
  • Halbtrockener Wald: die Küste an der Leeseite der Insel mit ihren Hängen und Schluchten bietet zahlreichen seltenen Arten Schutz;
  • Der "Bunthölzerwald" der niedriggelegenen Gebiete: im "wilden Süden" und auf halber Höhe im Osten gibt es eine außerordentlich reiche Vegetation: mehr als 40 Baumarten, oft nirgendwo anders auf der Welt zu finden. Orchideen, Moos und Farne tragen zu ihrer Magie bei;
  • Der "Bunthölzerwald"der höhergelegenen Gebiete: rund um die Insel sind die großen Bäume dieses üppigen "Nebelwaldes" mit Flechten, Moos und Aufsitzerpflanzen bedeckt;
  • Tamarindenwald der höhergelegenen Gebiete: man findet ihn ausschließlich auf La Réunion. Er erstreckt sich auf ebenen Flächen, wo die Tamarinden  unter dem Einfluss des Windes interessante und gewundene Formen annehmen;
  • Die Gipfel: über 1.700 m Höhe wird die Heidelandschaft von der Mineralwelt abgelöst.