Unterkunft Gîte de Bélouve - Trou de Fer

Fußgänger Um Salazie
  • Der Wald von Bélouve befindet sich zwischen dem Steilhang von Salazie im Westen und dem Coteau Monique im Osten einerseits und auf der anderen Seite zwischen dem Trou de Fer im Norden und einer beinahe waagerechten Linie oberhalb des Parkplatzes des Coteau Monique im Süden. Der Wald von Bébour befindet sich südlich dieser Linie. Der Name des Waldes stammt aus dem Madagassischen Belova, wobei „Be“ für „groß“ und „Lova“ für „Erbe“ steht. Der Wald von Bélouve besteht nämlich aus einem naturbelassenen Tamarindenhain, einem Farbholzwald und Tümpeln mit einem speziellen Ökosystem. Beim Überwinden des Passes Col de Bébour dringen wir in den vierten Talkessel der Insel La Réunion vor. Vor 150 000 Jahren wurde Bébour tief abgetragen, wie die drei Talkessel, die wir bereits kennen. Zu dieser Zeit erwachte der Vulkan Piton des Neiges und füllte die Hälfte des Talkessels, wobei er ihm seinen heute flachen Boden gab. Die Tätigkeit des Piton des Neiges sowie seiner verschiedenen Eruptionskegel endete vor über 20 000 Jahren und machten der Erosion Platz, die die Entwicklung des Primärwaldes förderte, welche durch einen jungen Untergrund, eine dichte Bewaldung, ein kühles und feuchtes Klima, relativ wenig dichte, jedoch organische, recht rohe und wassergesättigte Böden charakterisiert werden kann. Die Wälder von Bébour und Bélouve sind zwei der am besten erhaltenen Lebensräume der Insel La Réunion. 1994 wurden 5000 Hektar ihrer Fläche unter Naturschutz gestellt, ein Teil davon im bewirtschafteten Zentrum (Bewirtschaftung eines Tamarindenhains seit 50 Jahren). Diese Wälder sind noch immer sehr sensibel und werden durch Pflanzenkrankheiten bedroht (vor allem von der Rubus alceifolius), sowie von Wilderern und einigen rücksichtslosen Wanderern. Indigene Arten wie die „Palmistes“ (Acanthophoenix rubra), die Baumfarne „Fanjans“ und bestimmte Orchideen werden zu oft Opfer von Wilderei. Mindestens 60 Orchideenarten wurden in diesem dichten Wald von Bébour erfasst, der eine der letzten Naturlandschaften der Insel ist, die auf ursprüngliche Weise funktionieren. Neben der Aktivität des Menschen wird er auch von wuchernden Pflanzenarten wie Fuchsien, Begonien, Guajaven, Kahili Ingwer und dem Aronstab bedroht. Die französische nationale Forstbehörde ONF ist dabei, diese Arten zu bekämpfen und beispielsweise eine endemische Art, den Bois de Savon (badula fragilis), zu schützen zu versuchen, die Botaniker für ausgestorben hielten.
  • Höhenunterschied
    273 m
  • Interesse der Strecke
    Von der Unterkunft Gîte de Bélouve aus überblicken Sie den gesamten Talkessel Salazie Höhentamarinden- und Farbholzwald Aussichtspunkt auf den Trou de Fer
  • Wußten Sie das?
    Indigene Arten sind Arten, die auf natürlichem Weg auf die Insel gelangt sind und vor dem Eintreffen von Menschen existierten. Einige der indigenen Arten haben sich nach und nach differenziert und neue Arten gebildet. Sie werden deshalb endemisch genannt und leben nirgendwo anders auf der Welt. Exotische Arten sind - willentlich oder nicht willentlich - vom Menschen eingeführte Arten. Primärwälder sind natürliche Lebensräume, die der Mensch nie verändert hat. Die Höhentamarinde ist ein Baum, der in einer Höhe von 1200 bis 1900 Metern bei moderaten Temperaturen und reichlich Regen gedeiht. Ihr lateinischer Name, Acacia heterophylla, stammt von der Form der Blätter der jungen Tamarinde, die völlig anders als die der erwachsenen Tamarinde ist: sie sind zunächst doppelt gefiedert und werden dann, wenn sie ausgewachsen sind, lang und flach. Eine weitere Besonderheit sind die Samen der Höhentamarinden: sie keimen nur, wenn sie starker Hitze ausgesetzt sind. Nachdem sie auf den Boden gefallen sind, können sie mehrere Dutzend Jahre später keimen. Das Holz der Höhentamarinden wird für Schreinerarbeiten verwendet (Dachschindeln, und in der Vergangenheit für traditionelle Boote) sowie als Feuerholz.
  • Dokumentation

99.07.01.05

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4 kommentar
Ausgezeichnet
  • Très bonne randonnée

    Attention. Il y le sentier depuis le gîte de belouve qui rejoint le sentier le l'école normale. En passant à gauche il y énormément de boue mais moins de monde. On y était avec ma fille de 5ans et on fils de 2ans que j'ai porté 3/4 du temps. Mais un plaisir infinie d'être en communion avec la nature. Pour le retour on à prit le sentier de l'école normale. puis le sentier cavalier. C'était très facile. Quand on arrive au point de vue même si ça semble couvert n'hésiter pas à attendre un peu pour profiter du magnifique panorama. Ça se dégage en totalité d'un coup. pas en fonction de l'heure. Et Garée vous au gîte de belouve et faite une boucle c'est plus cool

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  • Excellent

    Randonnée magnifique on en prend plein les yeux

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  • Partez tôt

    Partez tôt avant que le brouillard se lève dans le trou de fer car ça vaut le coup.

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  • trou de fer

    soyez y tôt, mais ça en vaut la peine.

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