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Roadtrip im Campervan

3 Tage in absoluter Freiheit

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Treffen Sie Vincent und Franck

3 Tage auf den Straßen der Insel La Reunion

  • La Réunion, das ist Ein kleines Paradies
  • Dein perfekter Tag Ein Frühstück mit der Familie, Sport, und schließlich ein Bad in der Lagune mit der Familie oder mit Freunden zum Sonnenuntergang
  • Dein Lieblingsort TEs ist zu schwer, einen einzigen aus den Talkesseln oder dem Vulkan zu wählen. Wir sind glücklich, solange wir in freier Natur sind.
  • Deine Leidenschaft  Der Trail
  • Dein Lieblingsgericht  Ein guter Fischtartar
  • Dein Lieblingskünstler Grèn Semé
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3 Tage in absoluter Freiheit

Drei Tage lang waren wir zur Entdeckung der Küstenlandschaften auf den Straßen der Insel unterwegs. Insgesamt zeigte der Tacho etwas mehr als 400 km an, und ebenso viele unvergessliche Momente sind zu verzeichnen. Ein kleiner Einblick mit Hilfe unseres Tagebuchs.

TAG 1
9.00 Uhr: Der große Startschuss
. Wir treffen uns in La Saline-les-Hauts mit Franck, um unseren Campervan in Empfang zu nehmen. Da dies unsere allererste Reise mit einem Van ist, gibt es allerhand Fragen. Fahrtipps, Sicherheitsregeln, Ausstattung an Bord… Fast eine Stunde lang wird alles besprochen. Die erste Überraschung: wir sind erstaunt, alles vorzufinden, was wir brauchen, von der Küche über ein echtes Bett bis hin zum Kühlschrank… und eine Trockentoilette (uff). Franck nutzt die Gelegenheit, um uns seine Geheimtipps zu verraten und seine Lieblingsspots zu nennen. Nachdem die Fahrzeugübergabe per Tablet erfolgt ist, sind wir bereit zum Start. Das Abenteuer kann beginnen.
10.00 Uhr - 13 KM: Die Temperatur des Ozeans testen. Erster Halt: Strand Plage de Trou d’eau in der Gemeinde Saint-Paul. Ein idealer Ort zum Entspannen, aber auch zum Ausprobieren aller möglichen Aktivitäten wie das Paddle oder das transparente Kajak. Dann fahren wir in Richtung der Nachbargemeinde, um am Imbiss Snack de la pointe in Les Trois Bassins eine Erfrischung zu uns zu nehmen. Man muss sich nur in dem kleinen Amphitheater unter freiem Himmel niederlassen, um dem sanften Rauschen der Wellen zu lauschen. Auf der Straße von Saint-Leu bewundern wir die Gleitschirmflieger, die direkt am Strand landen. Jetzt ist schon Zeit zum Essen! Auf dem Menü steht eines der berühmten reunionesischen Sandwiches, ein Pain Bouchon, gleich auf die Faust, um weiterhin das Beste aus diesem ersten Tag zu machen. Dann geht es weiter mit den beiden meistbesuchten Orten von Saint-Leu: La Pointe au Sel und Le Souffleur. In diesem Bereich der Küste flirtet der Ozean mit den früheren Lavaströmen. Die Gischt wird hier verschlungen, um eine Art spektakuläre „Geysire“ zu bilden! Nach einem Bad in der Nähe des kleinen Hafens von L’Etang-Salé fahren wir in Richtung Le Gouffre. Der Ort verdankt seinen Namen der Lavaschneise, in der sich die Wellen mit Getöse brechen.
17.00 Uhr - 58 KM: Die Moschee von Saint-Louis. Auf der Insel des „Zusammenlebens“ sind die Schönheit und die Vielfalt der religiösen Bauwerke immer wieder fesselnd. Die blaue Moschee von Saint-Louis wurde 2002 eingeweiht und macht da keine Ausnahme. Wir kommen gerade rechtzeitig, um den Aufruf zum Gebet zu hören, vom 33 Meter hohen Minarett aus.
18.00 Uhr - 67 KM: Bewunderung des Sonnenuntergangs in Saint-Pierre. Die Hauptstadt des Südens ist dafür bekannt, nach Einbruch der Dunkelheit besonders zu pulsieren. Hier ist also unser letzter Halt des Tages, um einen Drink an der Strandpromenade zu genießen. An diesem Abend geht der reunionesische Himmel in Flammen auf und bietet uns einen der schönsten Sonnenuntergänge unseres Aufenthalts.
21.30 Uhr - 108 KM: Und wenn wir in Saint-Philippe schlafen würden? Hier haben wir den größten Vorteil einer Reise im Campervan. Als wir unseren Aufenthalt geplant haben, hatten wir gedacht, dass wir in der Nähe von Saint-Pierre schlafen würden. Als Franck uns jedoch von seinem Lieblingsort, dem Puits Arabe in Saint-Philippe, erzählt hat… haben wir beschlossen, unsere Pläne zu ändern. Der Parkplatz dieses bei Picknickfreunden sehr gefragten Ortes ist leer, als wir ankommen. Wir nutzen die Gelegenheit, um die Solardusche auszuprobieren. In Badesachen duschen wir uns hinter dem Van mit den Ökoprodukten, die Blacksheep zur Verfügung gestellt hat. Es ist kein Wölkchen am Himmel, und keine Lichtverschmutzung… Unsere erste Dusche unter Sternenhimmel! Dann ist es Zeit, das Dach anzuheben, unter dem unser Bett verborgen ist. Der Komfort ist überraschend: wir fühlen uns fast wie zu Hause, mit Sternschnuppen und dem Rauschen der Wellen als Sahnehäubchen!

TAG 2
5.30 Uhr - 108 KM: Sonnenaufgang am Puits Arabe.  Wir sitzen im Schatten von Vacoa-Bäumen auf den ehemaligen Lavaströmen und bewundern die über dem Ozean aufgehende Sonne, genau vor unseren Augen. Zu dieser frühen Stunde kommen nur ein paar Fischer und Wanderer vorbei und unterbrechen das Zwitschern der Vögel.
8.30 Uhr – 134 KM: Rückkehr nach Saint-Joseph.  Da wir unsere Pläne für die vorherige Nacht geändert haben, müssen wir unsere Inselrundfahrt da wieder aufnehmen, wo wir sie unterbrochen haben. Auf geht’s nach Saint-Joseph, um eine weitere geologische Kuriosität der Insel zu entdecken: Le Cap Jaune. Über einen kurzen Spaziergang erreichen wir es von La Marine de Vincendo aus, wo wir auch eine Pause einlegen, um den schwarzsandigen Strand zu betreten. Nach ein paar Gehminuten sehen wir das Cap. Die Begegnung der Lava mit dem Ozean hat diesem 50 m hohen Felsen seinen ockerfarbenen Ton verliehen. Wir nehmen uns Zeit, diesen Ort und die Reunionweihen zu genießen, die über dem Gelände schweben.
12.00 Uhr - 164 KM: Schlemmer-Mittagessen in La Case Volcan. Diese Adresse liegt nur ein paar Minuten von der Lavastraße Route des Laves in Le Tremblet entfernt, und Franck hat sie uns empfohlen. Und es ist zweifellos eine unserer besten Mahlzeiten auf La Réunion! Hier probiert man die gesamte Karte, bevor man bestellt! Säfte und Speisen werde in kleinen Gläschen und Schälchen vorgestellt, und nachdem Sie alles gekostet haben, müssen Sie nur noch Ihr Lieblingsgericht auswählen, das Sie als Hauptgericht genießen werden. Für mich ist das Boucané papaye (geräuchertes und geschmortes Schweinefleisch mit Papayas), und der Herr wählt ein Würstchen-Rougail. Ein Gaumenschmaus!
14.30 Uhr - 181 KM: Auf den Straßen des Ostens. Nach einem Verdauungsspaziergang über die Lavaströme fahren wir in Richtung Sainte-Rose. Die Stadt ist für ihre „wie durch ein Wunder gerettete“ Kirche Notre-Dame-des-Laves bekannt, die bei einer Eruption des Piton de la Fournaise 1986 von Lava umschlossen war. Dieser Inselbereich beherbergt zahlreiche symbolträchtige Kirchen. Wir machen eine Pause in der von Sainte-Anne, die als eine der schönsten von La Réunion gilt. Um unser Abendmenü zu vervollständigen, schauen wir bei Monsieur Lebeau in Saint-Benoît vorbei. Die Inselbewohner lieben Gegrilltes, und seine Grillspezialitäten wurden uns wärmstens empfohlen. Solange die Hähnchen fertig grillen, nehmen wir uns Zeit für einen kleinen Schwatz mit dem Hausherrn, der seine großen blauen Augen weit aufreißt, als ich ihm erzähle, dass wir heute Abend in einem Van schlafen werden. Wir fallen tatsächlich auf, seitdem wir mit unserem California fahren, und die Neugier der Leute ist eine ideale Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen! Wir fühlen uns wie große Abenteurer! Im Herzen des Nationalparks von La Réunion entscheiden wir uns, in den Höhenlagen von Bras-Panon die Nacht zu verbringen. Dieses Mal sind wir die einzigen Menschen auf der Welt… dieser Ort ist das Paradies für Reisende.

TAG 3
5.30 Uhr -228 KM: Die Nacht hätte nicht ruhiger sein können. Erneut bewundern wir den Sonnenaufgang. Von Eden aus blicken wir auf die gesamte Ostküste von Saint-Benoît bis Sainte-Suzanne. Als wir wieder zur Küste hinabfahren, machen wir am Aussichtspunkt Halt, der die Bewunderung des Wasserfalls Cascade du Chien ermöglicht. Überall ist Grün.
9.30 Uhr - 243 KM von Osten nach Norden. Sobald wir an der Küste angelangt sind, gehen wir auf Entdeckung der Hindu-Tempel von Saint-André. Diese Gemeinde des Ostens, wo es viele Réunionesen mit tamilischer Herkunft gibt, birgt bunte Tempel, die man einfach besuchen muss, wie die Tempel Le Colosse oder Petit Bazar. Wir setzen die Reise nach Sainte-Suzanne fort, wo wir den berühmten Wasserfall Cascade Niagara entdecken. Dieser Ort ist mühelos zu erreichen und daher der ideale Ort, um einen der schönsten Wasserfälle der Insel zu bewundern. Ein paar Kilometer weiter steht der Leuchtturm von Bel l’Air, der letzte der Insel. Dann geht’s über Zuckerrohrfelder weiter in Richtung Sainte-Marie. In Saint-Denis machen wir eine Pause an der Strandpromenade Le Barachois und dann in der Rue de Paris, um die traditionellen kreolischen Häuser zu bewundern.
12.00 Uhr - 275 KM Um die Westküste zu erreichen, beschließen wir, die Bergstraße Route de La Montagne zu nehmen. Wenn wir die Küstenstraße nehmen würden, wären wir zu „schnell“, und wir beschließen, den Van in den Haarnadelkurven dieser sagenumwobenen Straße auf die Probe zu stellen. Wir nutzen die angelegten Haltepunkte, um den atemberaubenden Blick auf Saint-Denis zu genießen. Als wir an der Domaine Fleurié zum Mittagessen und für eine Siesta in den kühlen Höhenlagen parken, ist es bereits 14.00 Uhr. Gut ausgeruht treten wir die Rückfahrt nach La Saline an, um Franck wiederzutreffen. Wir haben gerade noch Zeit, einen Abstecher in die Städte La Possession und Le Port zu machen. Ein letzter Halt in L'Étang Saint-Paul im Schatten von Kokospalmen, und schon ist es Zeit, die Schlüssel des Vans wieder abzugeben.
17.00 Uhr – Zurück zum Ausgangspunkt​ Mit unseren Wegen und Umwegen auf der Insel zeigt der Tacho fast 400 km mehr an! Wir treffen Franck wieder, dem wir unsere Abenteuer liebend gern erzählen… bis zum nächsten Mal!

 

Freiheit: ein echtes Gefühl von Autonomie und Unabhängigkeit
Auf einer Reise in einem Campervan heißt es: Zurück zum Wesentlichen. Vergessen Sie die überflüssigen Bedürfnisse des Lebens
Keine zeitlichen Grenzen
  • Road trip
  • Van BlackSheep
  • Nuit en van aménagé
  • Vue
  • Déjeuner bord de mer
  • Cascade dans l'Est