Cimetière Marin de Saint-Paul

Um Saint-Paul

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  • Der zwischen der Chaussée Royale und der Baie du Meilleur Ancrage gelegene Seemannsfriedhof von Saint-Paul übt auf seine Besucher eine besondere Faszination aus.
    Mit seinen von Kokospalmen und blühenden Tempelbäumen gesäumten Alleen hält dieser malerische Friedhof die Erinnerung an die “z’endormis” (ein lokales Chamäleon) lebendig.
    Der Friedhof, der oberhalb eines schwarzsandigen Strandes liegt, soll die letzte Ruhestätte zahlreicher Piraten sein. Unter ihnen der berühmte Olivier Levasseur, \"La Buse\" (der Bussard) genannt, der im 18. Jahrhundert plündernd auf dem Indischen Ozean unterwegs war.
    Sein niemals gefundener Schatz soll auf einer oder mehreren Inseln im Süd-Westen des Indischen Ozeans versteckt sein. Der Legende nach soll er auf dem Schafott, den Kopf bereits in der Schlinge, eine verschlüsselte Botschaft in die Menge geworfen und gerufen haben: \"Mein Schatz soll demjenigen gehören, dem es gelingt, ihn zu finden!\"
    Auch der Dichter und Vertreter der Dichterschule der Parnassiens, Leconte De Lisle, hat hier seit seinem Tod 1977 und der Überführung seiner sterblichen Überreste vom Friedhof Montparnasse in Paris seine letzte Ruhestätte, so wie er es sich in seinen Gedichten Le Manchy und Si l\'Aurore gewünscht hatte.
    Auch die Gräber des Dichters Eugène Dayot und des Malers Arthur Grimaud befinden sich hier.
    « Nun, im trockenen Sand unserer Strände,
    Unter den Quecken, beim Meeresrauschen,
    Ruhst du unter den Toten, die mir teuer sind,
    Oh Zauber meiner ersten Träume ! »
    Charles-Marie LECONTE DE LISLE (1818-1894)\"\"
    (Letzter Vers des Gedichts \"Le Manchy\")
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