montagne_salazie27_hell_bourg_-_credit_irt_-_serge_gelabert_dts_12_2014_0.jpgMontagne Salazie27 Hell Bourg Credit Irt Serge Gelabert Dts 12 2014 0.jpgMontagne Salazie27 Hell Bourg Credit Irt Serge Gelabert Dts 12 2014 0.jpg© IRT/ Serge Gelabert
© IRT/ Serge Gelabert

Kreolische Ortschaften

Das authentische Leben der Inselbewohner

 

 

Authentizität, Ethik und Ökologie: Weitab der ausgetretenen Pfade ermöglicht das Netzwerk der Villages Créoles die kleinen Dörfer an den Hängen der Insel zu erkunden. Hier entfaltet sich die zum Welterbe der UNESCO erklärte Natur in ihrer schönsten Pracht und mittendrin die Einwohner mit ihrer blühenden Lebenskunst. 16 Dörfer, die zu 13 verschiedenen Inselgemeinden gehören, sind Mitglieder des Netzwerks, das den Urlaubsaufenthalt insgesamt sechs Themengebieten zuordnet: kreolische Häuser, Küstenflair, „schöne Aussicht“, Berglandschaften, Agrarlandschaften und Natur.

16 Dörfer und ihre Themen

Bourg-MuratEntre-DeuxGrand-CoudePetite-Ile, La Plaine des Grègues, Tévelave, Cilaos und Les MakesSalazieGrand-IletHell-Bourg,  La Plaine des Palmistes, Le Maïdo Petite-FranceLe Plate, Saint-Leu, Sainte-Rose und Saint-Philippe…Die 16 Dörfer, die 13 verschiedenen Gemeinden angehören, sind in sechs verschiedene Themengebiete untergliedert, die eine bestimmte Atmosphäre zum Ausdruck bringen:

 

 

  • Hell-Bourg, das zu den „schönsten Dörfern Frankreichs“ gehört, La Plaine des Palmistes und Entre-Deux zeichnen sich durch ihre typischen kreolischen Häuser aus. So entdeckt man hier die hübschen Villen, die reiche Familien sich in kleinen Bergdörfern bauen ließen, um der sommerlichen Hitze zu entfliehen, oder aber traditionelle Häuser aus Blech. Mit ihren farbenfreudigen Lambrequins, den dekorativen Zierstreifen an der Dachkante, die die Fassaden verschönern und ihren Nutzgärten und liebevoll gepflegten Blumenbeeten verwandeln diese Häuser das bescheidenste Örtchen in eine Touristenattraktion.
  • Maïdo und Les Makes, wo sich das astronomische Observatorium befindet, stehen unter dem Thema „schöne Aussicht“: der Himmel ist die Grenze! In den Höhenlagen überblickt man den unglaublichen Reichtum und die natürliche Schönheit der Insel, die seit 2010 zum UNESCO Weltnaturerbe zählt. Im Herzen des Nationalparks La Réunion bieten die Gesteinsformationen und Talkessel der Insel ein atemberaubendes Schauspiel – und darüber hinaus beherbergen sie empfindliche, auf der Welt einzigartige Ökosysteme.
  • Die Natur, das ist auch das Thema, das Grand-Coude, TévelaveBourg-Murat und die Plaine des Palmistes verbindet: Wasserfälle, Primärwald… Lassen Sie sich verzaubern!

Saint-Leu wiederum wird vom Küsten-Ambiente beherrscht – mit seinem Korallenriff und den Souffleurs, den von der Natur geschaffenen Löchern in der Küste, in die sich mit voller Macht der Ozean stürzt!

In Sainte-Rose haben Lavaströme, als sie den Ozean erreichten, nirgendwo anders auf der Welt existierende Fischarten aus der Meerestiefe hervorgezwungen, während die zerklüftete Küste vor Saint-Philippe sich den Namen Cap Méchant eingebracht hat.

Dagegen laden die Kokospalmen und der weiße Strand in Petite-Île Grande-Anse dazu ein, einfach das Leben zu genießen – und dazu gehören auch die Picknicks, die die Kreolen so gut und gern veranstalten, mit Cari-Töpfen und der ganzen Familie, so gut wie nie mit weniger als 20 Personen, Großvater und Großmutter inbegriffen – eine andere liebenswerte Facette der Insel.

Ländliche Atmosphäre und Produkte sowie kreolische Delikatessen gibt es in Bourg-Murat dank seiner Milchkühe (der Käse der Hochebene wird mit Guaven-Konfitüre gegessen!) und Honig von Beerenfrüchten; Kurkuma in der Plaine des Grègues; Zitrusfrüchte, Knoblauch und Gewürze in Petite-Île; Vanille und Palmenherzen und auch zarten Fisch in Saint-Philippe und mit seinem Fischerviertel.

 

 

La Réunion bietet ihren Besuchern das Privileg, auf einer Fläche von nur 2.512 Quadratkilometern Küsten- und Bergstädtchen kennenzulernen, von denen jedes einzelne seinen speziellen Charakter besitzt.

  • Cilaos, Ausgangspunkt für Wanderungen zum Piton des Neiges;

  • Grand-Îlet, am Rand des Talkessels Salazie, bietet wunderschöne Wasserfälle, darunter der herrliche Voile de la Mariée;

  • Maïdo Petite-France, an den Hängen von Saint-Paul, duftet nach den Geranien, deren Essenz von den großen Namen der Parfumherstellung benutzt wird;

  • Grand-Coude hat seine Teeplantagen;

  • Bourg-Murat, ein friedliches Gebirgsdörfchen nahe beim Piton de la Fournaise, einem der aktivsten Vulkane der Welt…

alle haben ihren ganz eigenen Charme.

 

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