oti-sud-marine-1.jpg© IRT/OTI Sud
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Der Wilde Süden

Les Avirons

~ 7.000 Einwohner, 2.700 Hektar (Webseite der Gemeindeverwaltung)

Les Avirons bildet die Verbindung von Süden und Westen. Saint-Louis und Saint-Pierre liegen nur 20 Minuten entfernt. 
Der Name stammt von der Ausbeutung der Küstenschluchten, die das beste Holz für die Herstellung von Pirogenpaddeln bieten. In der heutigen Zeit ist der Zugang zum Indischen Ozean auf einen Streifen von etwa 100 Metern beschränkt. Die Ressourcen kommen aus den höher gelegenen Gebieten. das Klima ist dort günstig für die Landwirtschaft – Zuckerrohranbau, Viehzucht (Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen, Geflügel und sogar Wildschweine) sowie Gemüse- und Obstanbau.

Ein kurzer Geschichtsabriss von Les Avirons

 

1719: Die ersten Siedler lassen sich bei La Ravine Sèche nieder.

1879: Vater Martin wird der Pfarrer der Gemeinde. Er unternimmt die Erziehung und die  Konvertierung der hinduistischen Emigranten. Als er von Gendarmen festgenommen wird, verspricht er ihnen ein trauriges Schicksal. Einer unter ihnen stürzt mit seinem Pferd in eine Schlucht. Der Pfarrer muss sich damit begnügen, den Gottesdienst in einem Keller von Tévelave abzuhalten. Sein Grab bei der Kirche ist zu einem Pilgerort geworden.

1894: Gründung der Gemeinde Les Avirons. Erster Bürgermeister: Antoine Hibon

L'Étang-Salé, zwischen Meer und Wald

13.263 Einwohner, 30.865 Hektar (Webseite der Gemeindeverwaltung)

Der Name der Gemeinde geht zurück auf eine kleine Wasserfläche, die ehemals von Sümpfen gespeist wurde und heute zu einem künstlichen See ausgeweitet wurde, dem Reich der Kinder, Angler und auch der Liebhaber von ferngesteuerten Modellen.

Ein kurzer Geschichtsabriss von L'Étang-Salé

1719: Die Brüder Louis und Etienne Cadet lassen sich in L’Étang-Salé nieder.

1894: Gründung der Gemeinde L’Étang Salé.

Zu dieser Zeit bestand das Küstendorf aus nur wenigen, von Fischern gebauten: der Ort ist gefährlich, denn die Dünen sind sehr instabil. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts pflanzt die Kolonie mehr als eine Million Filaosbäme, um den Sand zu stabilisieren, und legt somit den Grundstein für die heute Vegetation am Küstenstreifen.

Besichtigen und Unternehmen
  • Ein weiter Strand mit schwarzem Sand für Schwimmer, Taucher und Surfer
  • Große Basaltklippe, die vom Ozean geformt ist mit Blick auf  „Le Gouffre“, „Le Souffleur“ und die „Roche aux Oiseaux“:  eine Gruppe von großen Felsen, die nur wenige Meter vor der Küste aus dem Wasser aufragen.
  • Wanderungen durch den Wald
  • Tierpark Croc Parc
  • Golfplatz Club de Bourbon

Reiseziele im wilden Süden der Insel La Réunion